Mit deinem Einkauf bestimmst du, welche Produkte überleben.

Mit deinem Job bestimmst du, welche Arbeitsumgebung überlebt.

Wähle deine Arbeitsumgebung bewusst und gestalte sie selbst mit. Lass dich durch die Bewegung New Work inspirieren, eine menschlichere Arbeitswelt zu entwickeln. Picke die Ansätze heraus, die dir wichtig sind, wo du Potenzial siehst und starte einen ersten Schritt in die Umsetzung. Denn New Work kann bei dir anfangen.

Weg vom körperlichen und mentalen K.o. durch Arbeiten – hin zu einer Arbeit, die stärkt. – Warum New Work gut tut?

„Arbeit, die Menschen stärkt? Arbeit ist doch Arbeit.“ Vor rund 40 Jahren hat Frithjof Bergmann (Philosoph) begonnen, ein Konzept zu einer neuen Arbeitswelt zu entwickeln, durch das Menschen beim Arbeiten gestärkt werden. Handlungsfreiheit, Selbstständigkeit und Teilhabe an der Gesellschaft sind Grundlage des beschriebenen Arbeitssystems und es scheint, als ob die Zeit für das Konzept reif ist. Aus Frithjof’s Sicht ist die Kombination aus Erwerbsarbeit, sinnstiftender Arbeit (die, die du wirklich wirklich willst) und Selbstfürsorge durch technologischem Fortschritt (Eigenbedarf durch 3D-Drucker decken) ideal, auch um eine antikapitalistische Bewegung zu initiieren. Für Frithjof ist besonders die Lohnarbeit das, wodurch Menschen geschwächt werden.

Faktoren wie Klimawandel, Automatisierung, Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel tragen dazu bei, dass neuartige Berufe und Arbeitsmodelle entstehen. Im gleichen Moment geraten monotone Routinetätigkeiten in den Aufgabenbereich von Robotik und Co., wodurch Arbeitsplätze wegfallen. Ein körperlicher K.o. beim Arbeiten wendet sich damit immer mehr durch technologischen Fortschritt, sprich Maschinen, ab. Heute ist der mentale K.o. im Arbeitssystem stärker denn je – Burnout, Unter- oder Überforderung, Unterdrückung machen uns krank. Der Schwerpunkt der Arbeitsbelastung hat sich -vom körperlichen zum mentalen K.o.- verschoben, doch gestärkt werden noch immer die Wenigsten durch das Arbeiten.

Unter dem Konzept der Neuen Arbeit von Frithjof wird heute in der Umsetzung häufig eine Haltung und Rahmenbedingungen verstanden, die Beschäftige unterstützen. Sie ermöglichen zum Beispiel ein menschlicheres und vertrauteres Miteinander beim Arbeiten, ohne eine „Maske“ aufzusetzen. Das Konzept in der Auslegung ermutigt mehr Du-selbst zu sein, die eigene Identität einzubringen und Fähigkeiten einzusetzen. In einem Umfeld, das nach dem Konzept von New Work arbeitet, wird u.a. als Basis der Zusammenarbeit häufig folgendes vorausgesetzt: Transparenz, Offenheit, Vertrauen, Agilität, Sinnhaftigkeit und Selbstorganisation.

Das kann darin münden, dass es für Organisationen sinnvoll ist, Räume mit Kickertischen entstehen zu lassen, z.B. um den Kopf freizubekommen. Häufig wird der Kickertisch jedoch als Vorwand verwendet, dass bereits New Work im Unternehmen stattfindet, dabei wird nicht wirklich in die Tiefe gedacht. Mag daran liegen, dass tiefgreifende Veränderungen nicht gerne gesehen sind, insbesondere wenn die Führungsriege selbst die Haltung ändern muss. Dabei ist die Fähigkeit „mit Veränderungen gut umgehen zu können“ Voraussetzung, um nicht an einem neuen, mentalen K.o. in Zukunft zu leiden. Warum das, liest du gleich.

 

Veränderungen und menschliche Fähigkeit als Prägung für die Arbeit der Zukunft – New Work fördert es.

Yuval Noah Harari (Professor für Weltgeschichte – mit dem Blick in die Vergangenheit, um Zukunftsfragen zu beantworten) spricht davon, dass durch die Schnelllebigkeit und den vielen Veränderungen ein lebenslanges Lernen stattfinden wird. Begründet darin, dass die Aufteilung eines Lebens in die 1. Phase des Lernens und die 2. Phase des Arbeitens heute nicht mehr möglich ist – zu viele Veränderungen in der Arbeitswelt stehen an – dank technologischem Fortschritt. Früher hast du etwas erlernt, deine Identität hat sich aus dem Gelernten weitergeformt und beim Arbeiten hast du dich auf diese Identität und deine Fähigkeiten gestützt. Mehr Veränderungen erfordern, dass du immer wieder Neues lernst und deine Identität durch Erlerntes ständig neu geformt wird. Was also machen? Veränderungen als etwas „Normales“ anerkennen und sie nett begrüßen, statt wegzuschieben, ist ein Ansatz.

Wir Menschen haben die Fähigkeit mit unserem Bewusstsein Wut, Schmerz, Freude und Liebe zu spüren. Maschinen sind intelligent und werden immer intelligenter, um Probleme zu lösen. Jedoch haben Maschinen (derzeit) kein Bewusstsein und werden es voraussichtlich auch nicht haben, so Yuval. Maschinen können also Wut oder Liebe nicht nachempfinden. Bewusstsein als menschliche Fähigkeit – das ist das, worauf wir uns heute im System Arbeit fokussieren können. Was liegt also näher, als diese Fähigkeit des Bewusstseins -der Menschlichkeit- innerhalb der Weiterentwicklung des Systems Arbeit zu berücksichtigen. Womöglich können dazu neue Jobs entstehen und das Arbeitssystem an sich wird mit Menschlichkeit „betrieben“. Genau dieses Menschliche findet sich in vielen Ansätze im Rahmen von New Work wieder.

 

Du bist Konsument:in des Systems Arbeit. Deine Auswahl formt das System. – Sei dir bewusst, du bestimmst mit.

In den meisten Fällen hat jeder Mensch etwas mit der Arbeitswelt zu tun. Es ist gang und gäbe Geld verdienen zu müssen, um existieren zu können und sich etwas darüber hinaus zu gönnen oder Prestige-Objekte zu erwerben. Jede:r hat die Möglichkeit heute selbstbestimmt eine eigene Arbeitsumgebung zu erschaffen. Aktuell purzeln eher mehr Menschen in ihre Arbeitswelt hinein, denn der vorgeebnete Weg ist bequem. Das geht auch anders und zwar bewusster, so dass du langfristig mitbestimmst, wie die Arbeitsumgebung von morgen aussieht. Denn du bestimmst mit deinem Einkauf, was in den Lebensmittelregalen steht. Und du bestimmst mit der Auswahl deines Jobs, deines Arbeitsmodells und deiner Haltung zur Arbeit, wie die Arbeitsumgebung in Zukunft aussieht.

Das, was du innerhalb deiner Arbeitsumgebung -in deiner Organisation oder deinen Zusammenarbeiten- forderst, dir wünschst, selbst umsetzt, beeinflusst die Arbeitswelt von morgen. Natürlich im Kleinen, trotzdem ist es ein Anfang, damit du in einer Arbeitswelt agierst, die dich stärkt und in der du dich wohlfühlst. Was nicht bedeutet, keine Konflikte und keine schlechten Tage zu haben, aber unterm‘ Strich, bist du fein mit deiner Arbeitswelt.

Wenn du für dich und deine passende Arbeitswelt einstehst, dann kannst du etwas bewegen. Fang an zu fordern, wünschen, umzusetzen, um die Zukunft der Arbeit zu beeinflussen.

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